| Merkmal |
Angabe |
| Produkttyp |
PCAP-Touchmonitor für Outdoor-Verkaufsautomaten |
| Bildschirmdiagonale |
31,5 Zoll |
| Seitenverhältnis |
16:9 |
| Auflösung |
1.920 × 1.080 Pixel, Full HD |
| Angegebene Leuchtdichte |
1.500 cd/m² |
| Helligkeitsregelung |
Automatisch über Umgebungslichtsensor |
| Touch-Technologie |
Projected Capacitive Touch, PCAP |
| Optischer Aufbau |
Optical Bonding mit UV-beständigem SCA-Material |
| Deckglas |
6 mm |
| Oberflächenbehandlung |
AG-Beschichtung |
| Frontschutz gegen Stoß |
IK10, frontseitig |
| Videoeingang |
HDMI |
| Angegebener Betriebstemperaturbereich |
−20 bis +60 °C |
Anwendung und Integration in Outdoor-VerkaufsautomatenLesbarkeit bei Tageslicht
Bei Verkaufsautomaten vor Supermärkten, Tankstellen, Bahnhöfen oder Betriebsstandorten müssen Kunden Produktinformationen und Bedienfelder bei wechselndem Umgebungslicht erkennen können. Die Kombination aus 1.500 cd/m² Leuchtdichte, AG-Beschichtung und Optical Bonding ist auf diese Anforderung ausgerichtet.
Die tatsächliche Lesbarkeit hängt zusätzlich von Einbauwinkel, Frontscheibe, Gehäusetiefe, Sonnenstand und möglichem Vordach ab. Deshalb sollte die finale Konfiguration im realen Automatenaufbau geprüft werden.
Automatische Anpassung für Tag und NachtDer Umgebungslichtsensor ermöglicht eine automatische Helligkeitsregelung. Damit kann die Anzeige auf hohe Umgebungshelligkeit reagieren und bei geringerem Licht reduziert werden.
Der Sensor benötigt eine freie Sicht auf das Umgebungslicht. Glasbedruckung, Blenden oder Gehäuseteile dürfen seine Messung nicht beeinträchtigen.
Front für öffentlich zugängliche AutomatenDas 6-mm-Deckglas und die IK10-Front sind für mechanisch beanspruchte Bedienfronten vorgesehen. IK10 bezieht sich auf die Frontkonstruktion des Touchmonitors.
IK10 ersetzt keine IP-Schutzart und bestätigt nicht automatisch die Schutzwirkung des vollständigen Verkaufsautomaten. Dichtungen, Gehäusefugen, Rückseite, Kabeldurchführungen und Anschlüsse müssen im gesamten Automatendesign bewertet werden.
Wärme, Regen und Komponenten im AutomatengehäuseDer angegebene Betriebstemperaturbereich beträgt −20 bis +60 °C. Bei direkter Sonneneinstrahlung entstehen jedoch zusätzliche thermische Anforderungen durch Gehäusefarbe, Belüftung, LCD-Rückseite, Netzteil und benachbarte Komponenten.
Auch Touchfunktion und Bildstabilität sollten mit den tatsächlichen Komponenten des Automaten geprüft werden, zum Beispiel Netzteil, Kühlaggregat, Ausgabemotor, Kartenleser oder Zahlungsterminal.
Mehr Informationen zu Leuchtdichte, Reflexion und thermischer Auslegung finden Sie im Leitfaden zu High-Brightness-LCDs.
Detaillierte Spezifikation und Zeichnungsfreigabe
Vor der Musterfreigabe werden folgende Daten anhand der Automatenzeichnung bestätigt:
- Außenmaße des Touchmonitors
- Aktive Bildfläche und sichtbarer Bereich
- Frontausschnitt und Einbautiefe
- Befestigungspunkte und rückseitiger Bauraum
- Kabelausgang und Steckplatzbedarf
- Touch-Datenschnittstelle und Touch-Controller
- Anzahl gleichzeitig unterstützter Berührungspunkte
- Eingangsspannung und Leistungsaufnahme
- Wärmeabfuhr im finalen Automatengehäuse
- Montagefreigabe für Quer- oder Hochformat
- IP-Anforderung für die vollständige Gerätefront
Außenmaße und Einbauausschnitt können nicht aus der Bildschirmdiagonale abgeleitet werden. Senden Sie für die technische Prüfung Ihre Frontzeichnung, Einbauskizze oder vorhandene CAD-Daten.
Für weitere Integrationsformen siehe
Touchscreen-Einbaumonitore für Gerätehersteller.
OEM- und ODM-AnpassungEver Glory unterstützt projektbezogene Anpassungen für Automatenhersteller und Systemintegratoren.
Mögliche Abstimmungspunkte:
- Deckglaskontur, Glasstärke und Randbedruckung
- Logo, freie Sicht für den Lichtsensor und kundenspezifische Frontgestaltung
- Halterungen, Befestigungspunkte und Einbaustruktur
- Anschlusspositionen, Kabelwege und Steckertypen
- Video-, Touch- und Stromanbindung
- Touch-Abstimmung mit finalem Glas- und Gehäuseaufbau
- Frontabdichtung nach Projektanforderung
- Musterverpackung und Serienverpackung
Änderungen an Deckglas, Gehäuse, Kabeln oder Touch-Aufbau können die optische Leistung, Touchfunktion und Schutzwirkung beeinflussen. Deshalb werden technische Anforderungen vor Muster- und Serienfreigabe abgestimmt.
Weitere Informationen:
OEM-/ODM-Touchdisplay-Lösungen.
Projekt-, Qualitäts- und LiefernachweiseFür das Projekt können Anforderungen zu CE, FCC, RoHS, REACH, UL und CCC geprüft werden. Die tatsächlich anwendbaren Unterlagen werden anhand der finalen Produktkonfiguration, des Zielmarkts und der vereinbarten technischen Spezifikation bestätigt.
Vor der Serienfreigabe sollten mindestens folgende Punkte dokumentiert werden:
- Freigegebene Produktzeichnung
- Bestätigte Stückliste und Frontaufbau
- Helligkeits- und Temperaturbedingungen
- IK10-Nachweis für den vereinbarten Frontaufbau
- Touchprüfung mit Host-System und relevanten Automatenkomponenten
- Benötigte Konformitätsunterlagen für den Zielmarkt
GarantieFür Touchmonitore beträgt die Garantiezeit
1 Jahr ab Versanddatum.
Schäden durch unsachgemäße Installation oder vom Kunden verursachte physische Schäden sind nicht abgedeckt. Die Wareneingangsprüfung, Fehlerdokumentation, Rücksendung und Ersatzlieferung erfolgen gemäß den vereinbarten Garantiebedingungen.
VerpackungSerienaufträge: kundenspezifische Verpackung mit Flachbeutel; Palette oder Holzrahmen entsprechend den bestätigten Versandanforderungen.
Musteraufträge: Standardkarton oder Holzkiste mit Flachbeutel entsprechend der bestätigten Versandkonfiguration.
Häufige Fragen zum Outdoor-Touchmonitor für VerkaufsautomatenWelche Vorteile bietet Optical Bonding bei einem Outdoor-Touchmonitor?Beim Optical Bonding wird der Luftspalt zwischen Touchsensor und Display reduziert. Dadurch können interne Reflexionen verringert und die Lesbarkeit bei hellem Umgebungslicht unterstützt werden.
Bei diesem 31,5-Zoll-Touchmonitor wird Optical Bonding mit UV-beständigem SCA-Material kombiniert. Die endgültige optische Leistung muss mit dem finalen Deckglas, Gehäuse und Einbauwinkel geprüft werden.
Was bedeutet IK10 bei der Front eines Outdoor-Touchmonitors?IK10 beschreibt die Stoßfestigkeit der Front. Bei dieser Konfiguration bezieht sich die IK10-Angabe auf die Front des Touchmonitors.
IK10 ist keine IP-Schutzart und bestätigt nicht automatisch, dass der vollständige Verkaufsautomat gegen Wasser, Staub oder Manipulation geschützt ist.
Überträgt HDMI auch die Touchsignale des Monitors?HDMI ist bei dieser Konfiguration als Videoeingang angegeben. Die Touch-Datenschnittstelle wird separat mit dem Touch-Controller, Host-System und Betriebssystem abgestimmt.
Aus dem HDMI-Anschluss allein lässt sich keine automatische Touch-Datenübertragung ableiten.